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Musicals von Florian Döling

Keep Going (2012)

Das Musical «Keep Going!» entstand als Autfragswerk der Musikschule Binningen-Bottmingen/CH und wurde ausschliesslich mit den vorhandenen Musik- & Tanz-Ensembles der Musikschule BiBo am 11.05.2012 in Binningen uraufgeführt.

Inhalt

«Keep Going!» erzählt von den Lebenserfahrungen zweier Jugendlicher. Die Sängerin Zelina aus Lörrach ist Tochter einer ehemaligen Jazzsängerin und eines Schlagerproduzenten. Anna ist Geigerin und Tochter eines deutschen Lehrerehepaars. Nachdem Zelina ihrer Basler Band ihre Teilnahme an dem Wettbewerb «Pieter sucht den Supersänger» (PSDS) gebeichtet hat, musste die Band ihren ersten zeitgleich stattfindenden Auftritt absagen. Total sauer und enttäuscht über Zelinas Alleingang, werfen die Bandmitglieder sie aus der Band. Beim anschliessenden Karibik-Recall fliegt sie raus und muss gescheitert nach Hause zurückkehren. Annas Vater ist seit drei Jahren Schulleiter an der deutschen Schule Tripolis. Als im Zuge des arabischen Frühlings schwere Unruhen die Hauptstadt Libyens erschüttern, wird die Schule über Nacht geschlossen. Die Familie muss Tripolis überstürzt verlassen und findet Unterschlupf bei Annas Grosseltern in Weil am Rhein. Anna ist tief bewegt vom Schicksal ihrer besten Freundin Efua aus Ghana, die zur Flucht übers Mittelmeer gezwungen wurde. Mit dem Ausscheiden Zelinas aus PSDS beginnt das Musical «Keep Going!».

Ausführliche Infos über die Story, die Musik & alle Mitwirkenden im Programmheft von Keep Going. Mit vielen Fotos, Inhaltsangaben der einzelnen Szenen und einen ausführlichen Text über die Entstehungsgeschichte, die Hintergründe und das Ziel des Musicals aus Sicht von Florian Döling.

Magic Shoes (2009)

entstand als Auftragskomposition der Schweizer Musikschule Binningen/Bottmingen (Baselland) in Zusammenarbeit mit der Musikschule Leimental/CH. Die ausverkaufte Uraufführung fand am 15.5.09 im Kronenmattsaal in Binningen statt. Zwei weitere ausverkaufte Aufführungen folgten am 16.5.09 im gleichen Saal und am 17.5.09 in der Mehrzweckhalle Bahnhofschulhaus in Therwil/CH. Hier einige kurze Infos im Überblick:

Das Stück: Darsteller, Stilistik, Zielgruppe

"Magic Shoes" ist geeignet für alle Musical-Fans, ohne Altersbeschränkung. Die Gesamtdauer beträgt ca. 90 Minuten plus eine Pause zwischen den beiden Akten. Konzipiert ist das Stück für Interpreten im Alter zwischen 14 und 16 Jahren. Bei der Uraufführung war die älteste Akteurin 18 Jahre, der Jüngste 9 Jahre alt. Lediglich die Aushilfen für kurzfristig verhinderte SchülerInnen in der Bigband und im Orchester waren älter. Musikalisch bewegt sich das Musical zwischen Swing & Jazz, Latin & Motown, Rock & Pop, Hip-Hop & Balladen, tänzerisch zwischen Modern Dance, Ballett und Streetdance/Breakdance und vereint so Junges und Junggebliebenes. Der Aufwand für Requisiten, Maske und Kostüme ist minimal. Bei Interesse an einer Inszenierung an Ihrer Einrichtung finden sie schnell umfassende Information auf der Website zu "Magic Shoes".

Ausführliche Infos: www.magicshoes.info

Geheimnisvolle Kirchenmauern (2007)

Auf den Tag genau 100 Jahre nach einem verheerenden Kirchenbrand werden ein Opa und seine zwei Enkel bei einem Kirchenbesuch Zeugen, wie die Kirchenmauern plötzlich von der dramatischen, letztlich aber vergeblichen Rettungsaktion erzählen. In einer faszinierende Zeitreise berichten die Kirchenmauern außerdem von dem Wiederaufbau und den daran beteiligten Handwerkerzünften. Sie lassen die drei staunenden Zuhörer teilhaben an den Wiedereröffnungsfeierlichkeiten, die in einem fulminanten Mambo-/Samba-/Fast Swing-Finale gipfeln.

Florian Döling schrieb für die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Bennigsen (Landkreis Hannover) zum 100-jährigem Wiederaufbau-Jubiläum nach historischer Überlieferung – insbesondere nach den Schilderungen des damaligen Pastors Langelotz – ein mitreißendes Kirchenmusical über die wahre Geschichte der durch einen Blitzschlag völlig zerstörten Bennigser Kirche und deren Wiederaufbau.

In der Besetzung für Gesangssolisten, gemischten Kirchenchor, Kinderchor und Band mit Sopran-, Tenorsax & Flöte, E-Gitarre, Keyboard, Bass und Schlagzeug entstanden 11 Songs zwischen Jazz und Pop, Motown-Shuffle und Funk-Blues, lateinamerikanische Stilistiken und Balladen, aber auch mit klassischen Elementen, unter anderem auch ein Stück für Kirchenorgel Solo. Der szenische Teil wurde mit neun Rollen und vielen Statisten (Handwerkerzünfte und Dorfbewohner) verwirklicht.

Die Uraufführung fand im November 2007 mit über 100 Mitwirkenden statt, darunter auch die freiwillige Feuerwehr Bennigsen in historischen Kostümen und vielen Helferinnen und Helfern hinter den Kulissen (Bühnenaufbau und Kostüme, Requisiten, Projektionen, Kinderbetreuung und Kartenverkauf). Die Projektidee und die Gesamtleitung, sowie das Dirigat lagen bei der Kirchenmusikerin Sabine Nauber, die Leitung der Band und die Korepetition der Solisten und der Chöre hatte Axel LaDeur inne, Regieberatung Axel Heil, Einstudierung der Szenen Sabine Nauber und Axel LaDeur, Regieassistenz Astrid Willenbockel, Abendspielleiting Ingo Willenbockel & Team, Ton & Licht Lennart Schönfeld.

Die Presse zeigte sich begeistert:

"Die Uraufführung haben am Sonnabend mehr als 300 Zuschauer in der 100 Jahre alten Martinkirche in Bennigsen erlebt. Die Zuschauer waren sofort mittendrin im Geschehen: Kurz nachdem der Großvater (Olaf Kitsche) und seine beiden Enkelkinder (Wiebke Blume und Norina Greuner) die St.-Martin-Kirche betreten, fangen die Kirchenmauern an zu flüstern. Die dramatische Brandnacht, in der das Gotteshaus durch einen Blitzschlag zerstört wurde, wird lebendig. Feuerwehrleute rollen ihre Schläuche aus, Dorfbewohner eilen zur Hilfe – können die Kirche nicht retten. Mitreißend die Musik, ebenso mitreißend die Akteure. Sounds von Rock-Waltz, Funky March, Blues, Jazz, Country-Style, Shuffle-Feel und Salsa lassen die Zuhörer mitwippen und mitklatschen. „Viel besser als Playstation“ lässt Döling eines der Kinder im Musical sagen – dem stimmen die Zuschauer zu. Beim Auszug der Akteure hielt es viele nicht auf den Bänken: Sie klatschten begeistert mit."
Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 5.11.07

"Mit der Musical-Premiere des Freiburgers Florian Döling sowie drei Folgeveranstaltungen wurde Bennigser Zeitgeschichte für je eine Stunde eindrucksvoll wiederbelebt. Vergeblichen Löschversuchen von Dorfbewohnern und Feuerwehr folgen im Zeitraffer schließlich die Entstehung der neuen Kirche inklusive Orgel und Glocke sowie der große Festakt als Höhepunkt. Döling und sein gesamtes Team schafften es, das Publikum von der ersten Sekunde an emotional in ihren Bann zu ziehen: Von einer gespannten Atmosphäre zu Beginn über eine Betroffenheit beim Brand und einem Optimismus beim Wiederaufbau bis hin zur Freude am Einweihungsgottesdienst lud „Geheimnisvolle Kirchenmauern“ zu einem kurzweiligen Wechselbad der Gefühle mit Happy End ein."
Neue Deister Zeitung vom 5.11.07

Miausical (1999)

Nun ist es aus!" denkt die Maus und schreit erschreckt: "Tu mir nix! Ich bin eine ganz besondere Maus!" "Maus ist Maus" meint die Katz. Ist das das Ende? Nein, denn die Maus ist eine Lieder- und Geschichtenmaus und weiß tausend Lieder und Geschichten zu singen und zu erzählen...

Mitwirkende:

Musiker: Monika "Momo" Wiedemer - Gesang, Axel Moser - Gitarren, Gernot Ziegler - Keyboards, Daniel Schay - Schlagzeug/Percussion, Florian Döling - Kontrabass, E-Bass und Gesang, Kinderchor: Eva Frei, Johannes Braunstein, Julia und Simon Braun
Die Erzählerinnen und Erzähler: Die TheaterWerkstatt Freiburg mit: Sybille Denker, Marlene Wenk, Peter Hermanns und Günter Fortmeier
Musik, Arrangements, Liedertexte, Hörspielbearbeitung und Gesamtleitung/Produktion: Florian Döling

Pressestimmen zur CD

  • "Zwar mögen bisweilen für das Erwachsenenohr die Melodien der elf Gesangsstücke etwas schlicht klingen. Doch - darauf hat Komponist Florian Döling ausdrücklich hingewiesen - sind sie zielgruppenorientiert. Zum Mitsingen, Mittanzen und Mitklatschen. Und nach einer Weile wird sich auch der Erwachsene dabei ertappen, das ihm oder ihr so mancher Strophenteil nicht mehr aus dem Ohr geht.(...) Eingängig und bannend sind auch die Erzählteile. Das Zuhören wird zum echten Vergnügen. Da piepst und miaut es, da sieht man förmlich die zitternden Barthaare der armen Maus und das schadenfrohe Glitzern in den Augen der Katze. Die Cartoons von Petra Rombach im CD-Booklet sind witzig"
    Badische Zeitung, 05/99
  • "Wahre Ohrwürmer sind dabei entstanden, die zum Mitsingen und Klatschen animieren. Döling schrieb abwechslungsreiche Musical-Melodien, die sich zwischen modernem Rock, Reggae, Rhythm&Blues und guter deutscher Tradition bewegen, ergänzt durch pfiffige und kurzweilige Geschichten."
    Mittelbadische Presse 06/99


Florian Dölings "Miausical" ist ein Musical nach dem Kinderbuch "Geschichten von der Maus für die Katz" der Hamburger Autorin Ursel Scheffler, das er im Rahmen seiner Fachbereichsleitertätigkeit an der Musikschule Offenburg/Ortenau entwickelte. Zielgruppe bei den Interpreten wie auch beim Publikum sind Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren, die nicht nur als Schauspieler, Musiker und Tänzer agieren, sondern auch die Requisiten selbst entwerfen und herstellen können.
Die Erstinszenierung im Sommer 1999 wurde realisiert mit mehreren Gesangssolisten, einem Kinderchor (Einstudierung Ellen Oertel), einem Orchester (Einstudierung Dorothea Glander), einer Rockband (Einstudierung Florian Döling) und der Tanzabteilung (Einstudierung Wiebke Thomae) der Musikschule Offenburg-Ortenau. Das Dirigat und die künstlerische Leitung lag bei Florian Döling, die Gesamtleitung bei Volker Moch. Die Mitwirkenden waren alles Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren. Szenisch umgesetzt wurde das Projekt durch die Theaterwerkstatt Freiburg mit Marlene Wenk, Sybille Denker, Ralf Nübling  unter der Regie von Peter W. Hermanns. Der Kulissenbau wurde von Kindern und Jugendlichen unter der Gesamtleitung von Heinrich Bröckelmann an der Jugendkunstschule Offenburg entworfen und angefertigt. Die Leitung der beteiligten Kurse lag bei Petra Schärger, Astrid Weber, Daphne Wietek und Lisa Bauer.
Die zweite, überarbeitete Inszenierung fand im Herbst an der Musikschule Renningen statt. Umgesetzt wurde das "Miausical" von Corinne Chatel (Dirigat, musikalische Gesamtleitung und Einstudierung der vier beteiligten Kinder- und Jugendchöre), Jacek Kacprzak-Saegner (Einstudierung Orchester & Band), Beate Saegner (Regie und Texteinstudierung), einem 18-köpfigen Team für Kulissenbau, Kostüme, Requisiten, Maske, Souffleuse, Licht & Tontechnik und Öffentlichkeitsarbeit unter der Projektleitung von Marianna Goller. Anders als bei der Erstinszenierung übernahmen hier auch Kinder und Jugendliche die szenische Darstellung. Beteiligt waren insgesamt über 150 Mitwirkende, aufgeteilt in 51 DarstellerInnen, 82 SängerInnen sowie 25 MusikerInnen.

Stimmen zur Premiere

  • Da war so mancher richtig platt. Immer wieder Szenenapplaus, herzhaftes Lachen, Füße trampeln und nicht enden wollender Beifall: Das Publikum war vom Miausical der Musikschule Offenburg/Ortenau, das am Freitag in der Stadthalle Offenburg Premiere hatte, restlos begeistert. Keine Selbstverständlichkeit, den keines der mitwirkenden Kinder war älter als 14 Jahre. Womit das Miausical überzeugt, ist nicht nur das Miteinander verschiedener Künste und Gruppierungen. Überzeugend ist die Philosophie, die dahinter steckt. Worte, Geschichten und Visionen sind stärker als jede (physische) Gewalt. Die wirklich Großen, das sind die Kleinen und Pfiffigen."
    Mittelbadische Presse, 21.6.99
  • "Grandios: einen wahren Siegeszug feierte die Musikschule Offenburg/Ortenau mit dem Miausical am vergangenen Wochenende in der Stadthalle mit 4 Aufführungen und über 2000 Zuschauern.
    Badische Zeitung, 23.6.99
  • "Mir gefällt es sehr gut, vor allem die Rockgruppe!"
    Muriel Drafehn (13 Jahre)
  • "Superkalifrafelistischexpialigatorisch."
    Stefanie Krocker (12 Jahre)
  • "Ich bin begeistert von den schauspielerischen Leistungen."
  • "Originell und witzig; vor allem die Maus, die so schön lispelt."

Material

Wenn auch Sie das Miausical mit Ihren Schülern (Kinderchor ggf. plus Band und eventuell auch mit Orchester) einstudieren und aufführen möchten, können Sie auf komplettes Notenmaterial für unterschiedliche Besetzungen und Inszenierungsformen zurückgreifen, das auf Ihre Möglichkeiten zugeschnitten ist. Sie heben die Wahl zwischen:

  • Kinderchor einstimmig und Harmonieinstrument (Gitarre oder Klavier/Keyboard) - ohne szenische Aufführung
  • Kinderchor (ein- oder zwei- bis dreistimmig) plus Band - ohne szenische Aufführung
  • Kinderchor (ein- oder zwei- bis dreistimmig) plus Band & Orchester - ohne szenische Aufführung
  • Kinderchor plus Band & Orchester und szenischer Aufführung, ggf. mit Ballett (große Besetzung)

Gerne helfen wir Ihnen auch mit weitern Tipps und Erfahrungsberichten zur Aufführung und freuen uns über Ihre Anfrage per Mail